Projektverwaltung

Grundeinrichtung für Git

Die folgenden Befehle geben GIT global bekannt, wer der Autor ist, der aus diesem Benutzerkonto Änderungen (auch lokal) einreicht.

Git mit einem Subversion-Repository benutzen

Voraussetzungen

  1. Funktionsfähiges GIT
  2. wenn erforderlich, ssh/Putty
  3. ein leeres Verzeichnis

Subversion Projektversionsverwaltung

Es existiert der Dateipfad /home/user/daten/prog/svn, dort wird für jedes Projekt ein eigenes Repository eingerichtet:

svnadmin create /home/user/daten/prog/svn/projekt1

Ein neues Projekt erfordert nun die folgenden Befehle:

mkdir projekt1
svn import projekt1 file:///home/user/daten/svn/projekt1 --message "Projektbeginn"
rmdir projekt1
svn checkout file:///home/user/daten/svn/projekt1

Unterprojekte im SVN-Repository

Die folgenden Zeilen spiegeln die notwendigen Aufrufe wider. Voraussetzung ist, dass /home/user/svn/latex ein svn-Repository ist (svnadmin create file:///home/user/svn/latex).

# mkdir teilprojekt
# svn import teilprojekt file:///home/user/svn/latex/teilprojekt --message "Projektbeginn"
# rmdir teilprojekt
# svn co file:///home/user/svn/latex/teilprojekt teilprojekt

Dateien von Subversion-Versionsverwaltung ausnehmen

Bestimmte Dateien werden nur temporär erzeugt und müssen nicht in die Versionsverwaltung aufgenommen werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, subversion mitzuteilen, diese Dateien zu ignorieren. Wird eine globale Konfigurationsdatei benutzt, gelten die Einstellungen für alle Archive und Archivunterverzeichnisse. Das Setzen der Eigenschaft (Property) wirkt nur im aktuellen Archiv im aktuellen Verzeichnis und schließt die Unterverzeichnisse aus.

Globale Konfigurationsdatei

Dazu werden die Dateiendungen als globaler SVN-Parameter hinterlegt. Mögliche Eingabestellen sind:

Verteilte Versionsverwaltung mit Mercurial

Konfiguration

Der Befehl hg help config gibt die Liste der Dateien aus, die Mercurial als Konfigurationsdateien akzeptiert. Darin kann folgende Grundkonfiguration eingetragen werden:

Redmine Projektverwaltung

Redmine ist eine Ruby on Rails-Anwendung zur Planung und Durchführung von Projekten. Sie lässt sich gut konfigurieren und ist leicht bedienbar. Die Installation beschränkt sich auf das Entpacken des Archivs und dem Konfigurieren der Datenbank. Soll die Anwendung jedoch als Dienst bzw. Dämon laufen, so gibt es das folgende Skript (Quelle), das unter /etc/init.d/redmine gespeichert werden kann. Es benötigt zur Ausführung zusätzlich mongrel als Webserver.

SVN-Repository als Sicherheitskopie ablegen

Um eine Kopie eines SVN-Repository anzulegen, die später als Repository verwendet werden kann, muss der Repository-Pfad zuerst ausgelesen werden. Die Daten werden dabei bzip2-komprimiert:

svnadmin dump pfad/zum/repository | bzip2 -c >mein-repository.bz2

Um die Datei in ein neues Repository einzulesen, muss dieses zuerst erzeugt werden:

svnadmin create pfad/neues/repository

Anschließend wird die Sicherheitskopie eingelesen:

Subversion durch einen PuTTY-Tunnel

Besteht hinter einer Firewall nicht die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu einem Subversion-Server aufzubauen, jedoch der Zugriff via SSH, lässt sich ein Tunnel erstellen, der die Daten durchschleust. Dazu sind folgende Schritte nötig:

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